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DTM Eibenstock - DER Volkssportlauf im Erzgebirge

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Eibenstock

22. Drei-Talsperren – Marathon – war wieder ein Fest des Ausdauersports
Dass ein Ehrengast zum Drei-Talsperren-Marathon sich auch unter die Sportler begibt und dann auch noch aufs Treppchen fährt, hat es beim größten Volkssportereignis des Erzgebirges so auch noch nicht gegeben. Der Radweltmeister im Mannschaftszeitfahren, Friedensfahrer und Etappensieger vielen Rundfahrten, Andreas Petermann,
kann es immer noch und rangierte in seiner Altersklasse Senioren 4 auf Platz 3. Er war des Lobes voll, wie Eibenstock sich für den Amateursport engagiert und wie toll alles wieder organisiert war. „Was da an der Strecke und im Stadion alles los war, findet man heutzutage wirklich nicht mehr oft.“, war sein Fazit einer gelungenen Veranstaltung.
Obwohl das Wetter in diesem Jahr deutlich besser war als im vergangenen, so hielt es doch wieder alles bereit, was man sich vorstellen kann. Sowohl Sonnenschein am Morgen als auch strömender Regen um die Mittagszeit mussten die Sportler erleben. Auch wenn es kein neuer Teilnehmerrekord war, so war der Marathonverein Eibenstock hoch zufrieden, dass alle Strecken so gut besucht waren. Bei insgesamt 1119 Anmeldungen gab es 1026 Zieleinläufe, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Für die Radstrecken hatten insgesamt 708 Radsportfreunde gemeldet. Davon gingen allein auf der 50 km Strecke 410 Sportler auf Hatz durch die Berge des Westerzgebirges. Über 100 km starteten 105 und über 30 km 193 Sportler. Auf die Laufstrecken gingen insgesamt 411 Lauffreunde. Davon nahmen 80 Läufer den großen Kanten über die Marathondistanz in Angriff. Über die Halbmarathondistanz starteten  169 und über die 8 km 162 Läufer. Damit reiht sich der 22. DTM in die besten Veranstaltungen ein, die es bisher gab.
Auch sportlich gab es wieder tolle Leistungen. Titelverteidiger Holger Zander vom Läuferbund Schwarzenberg musste sich gegen Michael Bähr von Blau Weiß Bürgel durchsetzen. Die Siegerzeit betrug 2:58:09 h, der Zweitplatzierte lag nur 41,5 s hinter ihm. Dritter wurde Friedemann Barth aus Leipzig. Bei den Damen gewann mit Anja Jacob aus Klingenthal eine alte Bekannte, die schon oft am DTM teilnahm. Sie siegte in 3:42:21 vor Antje Müller vom LFV Oberholz und Bärbel Hempel vom ESV Lok Döbeln.
Beim Königsrennen der Raddisziplinen über 100 km gab es zum ersten Mal seit Jahren einen neuen Sieger. Christian Kreuchler vom Team BIEHLER Factory-Racing gewann in neuer Streckenrekordzeit von 3:18:27 h und das bei diesen Bedingungen. Er setzte sich gegen David Seidel vom Team Sport-Werk.net und Seriensieger Sebastian Stark durch, wobei beide unter der Siegerzeit des Vorjahres blieben. Bei den Damen siegte Laura Hofmüller vom Team TBR-Werner und legte mit ebenfalls neuer Streckenrekordzeit 3:52:31 h die Messlatte sehr hoch. Sie setzte sich gegen Christiane Wolf vom RSV Erzgebirge und Amelia Barber aus Jena mit deutlichem Vorsprung durch.
Auf den kürzeren Strecken gab es für die einheimischen Starter viel Grund zum Jubel. Über 8 km siegte mit Charlotte Böhme die jüngste Teilnehmerin im Feld, die in Carlsfeld wohnt und für den SV Stützengrün startet. Ihr Bruder Oscar Böhme wurde in der gleichen Disziplin Altersklassenbsester und war ebenfalls jüngster Teilnehmer des Feldes. Einen weiteren Altersklassensieg über 50 km Rad erreichte Sina Unger aus Eibenstock, die auch für den SV Stützengrün startet. Ullrich Herrmann bei den Senioren 4 und Simon Ott aus Sosa bei den Männern U23 gewann über 30 km.
Vom gastgebenden Marathonverein Eibenstock e.V. erreichten Christina Thümmel (W60) über 8 km, Brigitte Beutner (W50) und Hans-Joachim Thümmel im Halbmarathon zweite Plätze. Weitere Silbermedaillen gab es für Robin Queck (Sch U13) über 30 km Rad. Dritte Plätze erreichten Dominik Neubert (mJ U14) im 8 km Lauf und Kimi Hartwig über 30 km Rad.
Ein großes Problem stellten die vielen Straßensperrungen dar, die durch die Schließung der B 283 bei Bockau manchen Sportler zur Verzweiflung brachten. Hier ist Kritik durchaus angebracht. Unabhängig vom DTM ist es schon für die Grenzregion eine Zumutung, was man verkehrsplanerisch hier veranlasst. Das ist der einzige Wermutstropfen, der bei dieser schönen Veranstaltung zu vermelden war. Aber weder Stadt noch Veranstalter wurden gehört. Das war sehr schade und hat dem Image des DTM geschadet.
Den größten Sieg erreichten aber wiederum die über 180 Helfer dieses Großevents. Sie kamen wieder aus allen Orten entlang der Strecke und haben wesentlich mit viel Initiative und Engagement zu Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen. Ein besonderes Lob geht auch an die Stadtverwaltung insbesondere an den Bauhof, der trotz Personalengpass eine nicht wegzudenkende Hilfe war. allen Helfern muss ein herzliches Dankeschön ausgesprochen werden. Ohne sie wäre ein solches Sportereignis in dieser Dimension nicht möglich, nur wegen Ihnen ist der Drei-Talsperren-Marathon eine so tolles Event.
Einige Sportler haben mit ihrer Helmkamera das Rennen mit MTB aufgezeichnet und auf YOUTUBE veröffentlicht.
Hier sind zwei Links angegeben, sowie ein Link zum Kabeljournal.
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